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Neue Perspektiven im Arbeitsleben: Ein persönlicher Erfahrungsbericht


Ein Mensch, der viel Erkenntnis sucht
Berufliche Wege

Heute möchte ich euch in eine Welt entführen, die sowohl mit traditionellen Berufswegen als auch mit unkonventionellen Denkweisen gespickt ist. Meine Reise, die mich durch zwei sehr unterschiedliche Karrieren geführt hat – vom Hotelfachmann zum Kulturpädagogen in der Sozialarbeit. Diese Reise war nicht nur eine berufliche, sondern auch eine tiefgründige Auseinandersetzung mit dem, was wir, bzw. ich als 'normales' Arbeitsleben betrachten.

### Ein Blick in die Vergangenheit: Doppelte Berufung, doppelte Erkenntnis

Vor über zwanzig Jahren begann meine Karriere als Hotelfachmann. Dieser Beruf führte mich in die unterschiedlichsten Ecken der Welt und bot mir einen Einblick in die vielfältigen Facetten menschlicher Kulturen und Verhaltensweisen. Doch nach einem Jahrzehnt in der Hotellerie fühlte ich den Drang, mich weiterzuentwickeln. Das führte mich zum Studium der Kulturpädagogik und schließlich in die Soziale Arbeit.

### Die verzerrte Weltsicht – Eine kritische Betrachtung

Während meiner Zeit in der Sozialarbeit habe ich festgestellt, dass viele von uns einer 'verschobenen Weltsicht' erliegen. Wir leben in einer Zeit, in der Informationen hauptsächlich über Bildschirme zu uns kommen, eine Art Sekundärrealität, die oft von den Medien und der Politik geformt wird. Diese ständige Zufuhr von 'Kinderwissen', wie ich es nenne, führt dazu, dass wir glauben, informiert zu sein, während wir tatsächlich nur an der Oberfläche kratzen.

### Die Herausforderung der Selbstbildung

In der Sozialarbeit habe ich bemerkt, wie wichtig Selbstbildung ist, und wie selten sie tatsächlich praktiziert wird. Oft werden Weiterbildungen nur auf Anraten von Vorgesetzten wahrgenommen, anstatt aus einem inneren Antrieb zur Selbstverbesserung. Ich stelle mir die Frage: Wann haben wir aufgehört, uns selbst herauszufordern und unser Wissen eigenständig zu erweitern?

### Die Suche nach Authentizität im Arbeitsleben

In dieser Phase meines Lebens stehe ich nun an einem Scheideweg. Ich frage mich, wie ich meine beiden Karrierewege – in der Hotellerie und in der Sozialarbeit – nutzen kann, um eine authentische, erfüllende Berufung zu finden. Eine, die nicht nur meinen Lebensunterhalt sichert, sondern auch meiner Seele Nahrung gibt.

### Der Schritt in die Zukunft: Ein Aufruf zur Veränderung

Ich sehe meinen nächsten Schritt nicht nur als einen beruflichen, sondern auch als einen persönlichen. Es geht darum, das Arbeitsleben nicht nur zu leben, sondern es zu gestalten – frei von vorgefassten Meinungen und der 'verschobenen Weltsicht', die so viele von uns unbewusst übernehmen. Es ist an der Zeit, dass wir aufwachen und erkennen, dass wir mehr sind als das, was uns die Bildschirme und die Gesellschaft weismachen wollen.

### Fazit: Ein Weg der ständigen Selbstentdeckung

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mein Weg durch das Arbeitsleben eine ständige Suche nach Wahrheit, Authentizität und Selbstbestimmung ist. Es ist ein Weg, der Mut erfordert – den Mut, sich selbst zu hinterfragen und über den Tellerrand hinauszublicken. Ich hoffe, dass mein Weg andere inspiriert, ihre eigene Reise zu beginnen, ihre eigene Stimme zu finden und sich nicht mit dem zufriedenzugeben, was als 'normal' oder 'genügend' angesehen wird.

Ich danke euch fürs Lesen und freue mich auf den Austausch mit euch in den Kommentaren!

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Häufig gestellte Fragen (FAQs):

1. Wie hat die Arbeit im Hotelfach Ihre Sicht auf die Welt beeinflusst?

   Die Arbeit im Hotelfach hat mir gezeigt, wie vielfältig und komplex unsere Welt ist. Sie hat mir beigebracht, auf Menschen zuzugehen und die Bedeutung von Service und Gastfreundschaft in verschiedenen Kulturen zu verstehen.

2. Was waren die größten Herausforderungen in der Sozialarbeit?

   Eine der größten Herausforderungen war es, die oft festgefahrenen Denkweisen der Menschen zu durchbrechen und sie dazu zu bewegen, über ihre eigene Situation und die der Gesellschaft nachzudenken.

3. Was raten Sie Menschen, die in ihrer beruflichen Laufbahn feststecken?

   Ich rate ihnen, innezuhalten und sich selbst zu reflektieren. Es ist wichtig, sich zu fragen, was man wirklich im Leben will und ob der aktuelle Weg diesem Ziel dient.

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Das war's von meiner Seite! Hoffentlich konnten meine Gedanken und Erfahrungen einige von euch inspirieren oder zum Nachdenken anregen. Lasst uns gemeinsam neue Wege im Arbeitsleben erkunden und uns selbst treu bleiben!

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